Filmkritikreihe ohne Namen #3 - Black Gold
Blog #47 vom 07-02-2012, geschrieben von Mr. Strawberry
Black Gold
Wie man anhand des Titels schon erraten kann handelt der Film von Öl. Genau genommen von arabischem Öl.
Aber erst mal zum Beginn der Story. Wir befinden uns Anfang der dreißiger Jahren. Zwei Nomadenstämme unter Führung des Sultans und des Emirs bekriegen sich. Der Emir Nasib (Antonio Banderas) gewinnt den Krieg und legt infolgedessen neue Grenzen fest, wobei eine neutrale Zone, der sogenannte gelbe Gürtel geschaffen wird. Zur weiteren Absicherung des Friedens nimmt der Emir die beiden noch sehr jungen Söhne des Sultans in Gefangenschaft.
In den nächsten Jahren wachsen die Söhne in der Obhut des Emirs auf. Zugleich herrscht eine Phase des Friedens.
Als sie das Erwachsenenalter erreicht haben, soll sich das schlagartig ändern. Ein kleines Flugzeug landet in der Hauptstadt des Emirs, an Board ist ein Abgesandter von Texas Oil. Er bittet um die Erlaubnis nach Öl graben zu dürfen, jedoch nicht irgendwo, sondern im gelben Gürtel, der neutralen Zone. Nasib erlaubt es den Amerikanern dort zu bohren und wird damit sehr sehr reich. Dieser Bruch der neutralen Zone wird vom Sultan natürlich nicht hingenommen und es kommt wie es kommen muss. Der alte Krieg flammt wieder auf und Auda, der jüngere Sohn des Sultans wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Und das ist erst der Beginn der Geschichte. Die ganze Story ist weiterhin konsequent spannend gestrickt.
Bei dem Film geht es also hauptsächlich, um den Konflikt zwischen Fortschritt und Tradition, Öl oder kein Öl, Zukunft oder Vergangenheit.
Diese Thematik kann von dem Film sehr gut vermittelt werden, denn trotz einiger klischeehafte Situationen, bleiben die Charaktere vielschichtig und individuell. Jede Person in dem Film hat sozusagen ihre Position auf der Skala „Alt bis Neu“, wobei auch der Islam eine wichtige Rolle spielt. Aufgrund der Verstrickungen untereinander können die Protagonisten nicht immer nach ihrer Überzeugung handeln, sondern müssen Kompromisse eingehen. Somit ist das ganze sehr vielschichtig und keineswegs eine simple „Gut gegen Böse“ Geschichte.
Das epische Aufeinandertreffen zweier Heere ist für so einen Film natürlich auch unverzichtbar. Dabei wird erneut das Thema „Alt gegen Neu“ aufgegriffen. Während die eine Fraktion noch auf Säbel und alte Gewehre vertraut, ist die gegnerische Armee mit Panzern, Flugzeugen und Granatwerfern ausgestattet. Diese Schlachtszenen sind unglaublich nah und dramatisch umgesetzt, sodass man sich teilweise an die Kämpfe von „Herr der Ringe“ erinnert fühlt.
Ich kann den Film aufgrund seiner Spannung und Vielseitigkeit nur empfehlen. Es ist ein episches Abenteuer, das man so schnell nicht vergessen wird. Da ich momentan mit meinen Klausuren beschäftigt bin, stelle ich dieses mal nur einen Film vor. Da jedoch alle Filme der letzten beiden Wochen noch im Kino sind schaut euch doch die nochmal an.
Kritik 1: Drive und Inbetweeners Movie
Kritik 2: Hugo und Moneyball
Ich hoffe es hat euch gefallen, wenn dem so ist, drückt doch gerne unten auf like bzw. +1 oder hinterlasst am besten einen Kommentar. Ich suche übrigens immer noch nach einem guten Titel :)
Bis nächste Woche dann
Mit freundlichen Grüßen
Mr. Strawberry
Trailer:
Wie man anhand des Titels schon erraten kann handelt der Film von Öl. Genau genommen von arabischem Öl.
Aber erst mal zum Beginn der Story. Wir befinden uns Anfang der dreißiger Jahren. Zwei Nomadenstämme unter Führung des Sultans und des Emirs bekriegen sich. Der Emir Nasib (Antonio Banderas) gewinnt den Krieg und legt infolgedessen neue Grenzen fest, wobei eine neutrale Zone, der sogenannte gelbe Gürtel geschaffen wird. Zur weiteren Absicherung des Friedens nimmt der Emir die beiden noch sehr jungen Söhne des Sultans in Gefangenschaft.
In den nächsten Jahren wachsen die Söhne in der Obhut des Emirs auf. Zugleich herrscht eine Phase des Friedens.
Als sie das Erwachsenenalter erreicht haben, soll sich das schlagartig ändern. Ein kleines Flugzeug landet in der Hauptstadt des Emirs, an Board ist ein Abgesandter von Texas Oil. Er bittet um die Erlaubnis nach Öl graben zu dürfen, jedoch nicht irgendwo, sondern im gelben Gürtel, der neutralen Zone. Nasib erlaubt es den Amerikanern dort zu bohren und wird damit sehr sehr reich. Dieser Bruch der neutralen Zone wird vom Sultan natürlich nicht hingenommen und es kommt wie es kommen muss. Der alte Krieg flammt wieder auf und Auda, der jüngere Sohn des Sultans wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Und das ist erst der Beginn der Geschichte. Die ganze Story ist weiterhin konsequent spannend gestrickt.
Bei dem Film geht es also hauptsächlich, um den Konflikt zwischen Fortschritt und Tradition, Öl oder kein Öl, Zukunft oder Vergangenheit.
Diese Thematik kann von dem Film sehr gut vermittelt werden, denn trotz einiger klischeehafte Situationen, bleiben die Charaktere vielschichtig und individuell. Jede Person in dem Film hat sozusagen ihre Position auf der Skala „Alt bis Neu“, wobei auch der Islam eine wichtige Rolle spielt. Aufgrund der Verstrickungen untereinander können die Protagonisten nicht immer nach ihrer Überzeugung handeln, sondern müssen Kompromisse eingehen. Somit ist das ganze sehr vielschichtig und keineswegs eine simple „Gut gegen Böse“ Geschichte.
Das epische Aufeinandertreffen zweier Heere ist für so einen Film natürlich auch unverzichtbar. Dabei wird erneut das Thema „Alt gegen Neu“ aufgegriffen. Während die eine Fraktion noch auf Säbel und alte Gewehre vertraut, ist die gegnerische Armee mit Panzern, Flugzeugen und Granatwerfern ausgestattet. Diese Schlachtszenen sind unglaublich nah und dramatisch umgesetzt, sodass man sich teilweise an die Kämpfe von „Herr der Ringe“ erinnert fühlt.
Ich kann den Film aufgrund seiner Spannung und Vielseitigkeit nur empfehlen. Es ist ein episches Abenteuer, das man so schnell nicht vergessen wird. Da ich momentan mit meinen Klausuren beschäftigt bin, stelle ich dieses mal nur einen Film vor. Da jedoch alle Filme der letzten beiden Wochen noch im Kino sind schaut euch doch die nochmal an.
Kritik 1: Drive und Inbetweeners Movie
Kritik 2: Hugo und Moneyball
Ich hoffe es hat euch gefallen, wenn dem so ist, drückt doch gerne unten auf like bzw. +1 oder hinterlasst am besten einen Kommentar. Ich suche übrigens immer noch nach einem guten Titel :)
Bis nächste Woche dann
Mit freundlichen Grüßen
Mr. Strawberry
Trailer:
Da bekam wer Lust 'ne Filmkritik zu schreiben #2 - Moneyball & Hugo Cabret
Blog #46 vom 31-01-2012, geschrieben von Mr. Strawberry
Moin Leute,
auch diese Woche werde ich wieder 2 Filme vorstellen.
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
In diesem Film, der immerhin für 6 Oscars nominiert ist, geht es um die Story des Baseballclubs Oakland`s A. Brad Pitt in der Rolle des Managers Billy Beane muss dafür sorgen, dass er ein gutes Team zusammengestellt bekommt. Dummerweiße ist der Verein deutlich weniger finanzstark als die Konkurrenz. Auf seiner Suche trifft er auf Peter Brand, gespielt von Johan Hill, der sich mit der Computerauswertung von Spielern beschäftigt. Zusammen versuchen sie auch mit wenig Geld ein Gewinnerteam aufzustellen. Dass sie sich dabei als die Ersten nur auf die Berechnungen des Computers verlassen, stellt natürlich ein unbekanntes Risiko dar.
Ich muss zuerst klarstellen, dass ich zwar so einigermaßen weiß wie Baseball funktioniert, aber ich sicher kein Fan davon bin. Also war ich dem Film erst mal skeptisch gegenüber eingestellt. Zu unrecht wie sich heraus stellte. Genaugenommen ging es garnicht besonders um Baseball. Man hätte die Story vermutlich auf fast jeden Mannschaftssport übertragen können. Abseits des Sportes war der Film dafür umso detailreicher gestaltet, der Film vermittelt dabei viel Glaubwürdigkeit. Man hofft, dass die Hauptdarsteller ihren Traum verwirklichen und ein Superteam aufstellen. Das liegt wohl zumeist daran, dass sowohl Brad Pitt als auch Johan Hill konnten in ihrer Rolle überzeugen konnten.
Dennoch muss ich sagen, dass dem Film einfach etwas gefehlt hat, dass ihn so richtig besonders gemacht hat. Er hat gute Schauspieler, eine gute Story, die sogar nach einer wahren Begebenheit ist, und ist echt gut gemacht, aber einfach nicht außergewöhnlich. Er kann sich zwar von der Qualität her von anderen Sportpolitikfilmen absetzten, allerdings wird er einem wohl kaum besonders in Erinnerung bleiben. Dennoch, wer Lust hat, kann diesen guten Gewissens anderen Filmen vorziehen und ihn sich im Kino ansehen.
Was übrigens sehr hängen geblieben ist von dem Film ist dieses Lied. Ich hatte tagelang einen Ohrwurm :)
Hugo Cabret
Der zweite Film den ich vorstellen möchte ist Hugo Cabret. Dieser Film ist für immerhin 11 Oscars nominiert und das meiner Meinung nach zurecht.
Zuerst jedoch mal etwas zu der Handlung, die im Paris der 30iger Jahre spielt. Hauptperson ist der kleine Junge Hugo, der alleine im Pariser Hauptbahnhof wohnt. Dort kümmert er sich um die Uhren des Bahnhofs, obwohl das eigentlich die Aufgabe seines Onkels wäre. Dieser hat aber nichts besseres zu tun, als sich um Kopf und Kragen zu saufen. Mit kleineren Diebstählen versucht er durchs Leben zu kommen, was natürlich dem Bahnhofsaufseher überhaupt nicht gefällt und Hugo zur Persona non grata im gesamten Bahnhof macht.
Ein Lichtblick ist für Hugo nur seine Arbeit mit den Uhren, die er trotz allem gerne macht und ein Automat. Dieser ist das einzige, was ihm noch von seinem verstorbenen Vater geblieben ist. Tagein und tagaus bastelt er an diesem herum und versucht ihn zu reparieren. Doch der Automat schreibt nicht, denn es fehlt ein Schlüssel ohne den Hugo seinen Automaten nicht zum Leben erwecken kann.
So lebt Hugo zwischen all den Uhren und seinem Automaten. Doch als eines Tages das Mädchen Isabelle in sein Leben tritt, ändert das alles. Für die Hugo und Isabelle beginnt ein wundersames Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übersteigt. Es folgt eine Reise zum Beginn der Filmkunst und zurück zu den Pionierstücken des Films.
Hugo Cabret ist ein wundersames Märchen für die ganze Familie. Es handelt sich dabei aber nicht um einen typischen mehr oder weniger guten Animationsfilm, wie es mehr als genug gibt, sondern um ein niveauvolles Abenteuer, das auch Erwachsene zu begeistern weiß. Hugo führt uns in eine überraschende Welt voller Geheimnisse und Schönheiten. Es gibt witzige Charaktere, die alle eine eigene Persönlichkeit haben und den märchenartigen Stil des Filmes gut unterstreicht.
Beim 3D -Effekt schneiden sich bekanntlich die Geister und so war es auch dieses Mal. Persönlich hatte ich das Gefühl in manchen Szenen alles 3 mal zu sehen. Manche wiederum berichten, dass es der beste 3D-Film ist denn sie bisher gesehen haben. Das muss wohl jeder selber wissen, wie er mit 3D umgeht.
Also wenn man jetzt ins Kino gehen möchte, kann man sich durchaus Moneyball anschauen, aber noch deutlich deutlich besser ist Hugo Cabret. Wenn man also mal wieder mit der Familie ins Kino will dann zu Hugo. Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit freundlichen Grüßen
Mr Strawberry
Trailer Moneyball:
Trailer Hugo Cabret:
PS.: Vorschläge für einen vernünftigen Titel für die Kritikreihe werden gerne in den Kommentaren gesehen.
auch diese Woche werde ich wieder 2 Filme vorstellen.
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
In diesem Film, der immerhin für 6 Oscars nominiert ist, geht es um die Story des Baseballclubs Oakland`s A. Brad Pitt in der Rolle des Managers Billy Beane muss dafür sorgen, dass er ein gutes Team zusammengestellt bekommt. Dummerweiße ist der Verein deutlich weniger finanzstark als die Konkurrenz. Auf seiner Suche trifft er auf Peter Brand, gespielt von Johan Hill, der sich mit der Computerauswertung von Spielern beschäftigt. Zusammen versuchen sie auch mit wenig Geld ein Gewinnerteam aufzustellen. Dass sie sich dabei als die Ersten nur auf die Berechnungen des Computers verlassen, stellt natürlich ein unbekanntes Risiko dar.
Ich muss zuerst klarstellen, dass ich zwar so einigermaßen weiß wie Baseball funktioniert, aber ich sicher kein Fan davon bin. Also war ich dem Film erst mal skeptisch gegenüber eingestellt. Zu unrecht wie sich heraus stellte. Genaugenommen ging es garnicht besonders um Baseball. Man hätte die Story vermutlich auf fast jeden Mannschaftssport übertragen können. Abseits des Sportes war der Film dafür umso detailreicher gestaltet, der Film vermittelt dabei viel Glaubwürdigkeit. Man hofft, dass die Hauptdarsteller ihren Traum verwirklichen und ein Superteam aufstellen. Das liegt wohl zumeist daran, dass sowohl Brad Pitt als auch Johan Hill konnten in ihrer Rolle überzeugen konnten.
Dennoch muss ich sagen, dass dem Film einfach etwas gefehlt hat, dass ihn so richtig besonders gemacht hat. Er hat gute Schauspieler, eine gute Story, die sogar nach einer wahren Begebenheit ist, und ist echt gut gemacht, aber einfach nicht außergewöhnlich. Er kann sich zwar von der Qualität her von anderen Sportpolitikfilmen absetzten, allerdings wird er einem wohl kaum besonders in Erinnerung bleiben. Dennoch, wer Lust hat, kann diesen guten Gewissens anderen Filmen vorziehen und ihn sich im Kino ansehen.
Was übrigens sehr hängen geblieben ist von dem Film ist dieses Lied. Ich hatte tagelang einen Ohrwurm :)
Hugo Cabret
Der zweite Film den ich vorstellen möchte ist Hugo Cabret. Dieser Film ist für immerhin 11 Oscars nominiert und das meiner Meinung nach zurecht.
Zuerst jedoch mal etwas zu der Handlung, die im Paris der 30iger Jahre spielt. Hauptperson ist der kleine Junge Hugo, der alleine im Pariser Hauptbahnhof wohnt. Dort kümmert er sich um die Uhren des Bahnhofs, obwohl das eigentlich die Aufgabe seines Onkels wäre. Dieser hat aber nichts besseres zu tun, als sich um Kopf und Kragen zu saufen. Mit kleineren Diebstählen versucht er durchs Leben zu kommen, was natürlich dem Bahnhofsaufseher überhaupt nicht gefällt und Hugo zur Persona non grata im gesamten Bahnhof macht.
Ein Lichtblick ist für Hugo nur seine Arbeit mit den Uhren, die er trotz allem gerne macht und ein Automat. Dieser ist das einzige, was ihm noch von seinem verstorbenen Vater geblieben ist. Tagein und tagaus bastelt er an diesem herum und versucht ihn zu reparieren. Doch der Automat schreibt nicht, denn es fehlt ein Schlüssel ohne den Hugo seinen Automaten nicht zum Leben erwecken kann.
So lebt Hugo zwischen all den Uhren und seinem Automaten. Doch als eines Tages das Mädchen Isabelle in sein Leben tritt, ändert das alles. Für die Hugo und Isabelle beginnt ein wundersames Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übersteigt. Es folgt eine Reise zum Beginn der Filmkunst und zurück zu den Pionierstücken des Films.
Hugo Cabret ist ein wundersames Märchen für die ganze Familie. Es handelt sich dabei aber nicht um einen typischen mehr oder weniger guten Animationsfilm, wie es mehr als genug gibt, sondern um ein niveauvolles Abenteuer, das auch Erwachsene zu begeistern weiß. Hugo führt uns in eine überraschende Welt voller Geheimnisse und Schönheiten. Es gibt witzige Charaktere, die alle eine eigene Persönlichkeit haben und den märchenartigen Stil des Filmes gut unterstreicht.
Beim 3D -Effekt schneiden sich bekanntlich die Geister und so war es auch dieses Mal. Persönlich hatte ich das Gefühl in manchen Szenen alles 3 mal zu sehen. Manche wiederum berichten, dass es der beste 3D-Film ist denn sie bisher gesehen haben. Das muss wohl jeder selber wissen, wie er mit 3D umgeht.
Also wenn man jetzt ins Kino gehen möchte, kann man sich durchaus Moneyball anschauen, aber noch deutlich deutlich besser ist Hugo Cabret. Wenn man also mal wieder mit der Familie ins Kino will dann zu Hugo. Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit freundlichen Grüßen
Mr Strawberry
Trailer Moneyball:
Trailer Hugo Cabret:
PS.: Vorschläge für einen vernünftigen Titel für die Kritikreihe werden gerne in den Kommentaren gesehen.
Da bekam wer Lust 'ne Filmkritik zu schreiben #1 - Inbetweeners Movie & Drive
Blog #45 vom 26-01-2012, geschrieben von Georg
Hey Leute,
Begrüßt alle Georg aka Mr. Strawberry als neuen Teil des Blogger-Teams von uns. Georg hat mit Hannes zusammen Abitur gemacht und auch er studiert jetzt irgendetwas Schlaues. Aber da ein Physikstudium so wenig Zeit in Anspruch nimmt, schafft es Georg noch, so etwa 4 Mal die Woche ins Kino zu gehen. (Er war auch der, der uns zum "sneaken" brachte) Und deshalb dachte er sich, könnte er ja mal anfangen, seine Meinung zu den ganzen Filmen niederzuschreiben.
Viel Spass!
gez. Säbba
dieses mal gibt es, von einem neuen Schreiber, was Neues für euch. Eine Filmkritik. Ab dieser Woche will ich gerne regelmäßig neue Filme vorstellen und meine Meinung dazu äußern.
Dieses mal geht es los mit:
The Inbetweeners Movie/ Sex on the Beach
Ich bin in den Genuss gekommen, jetzt schon auf Englisch den neuen Film The Inbetweeners Movie oder auch Sex on the Beach, wie er auf Deutsch heißt, schauen zu dürfen.
Die Story ist relativ simpel. Vier beste Freunde, typische Loser, sind fertig mit der Schule und wollen jetzt die ultimativen Sommerferien mit Sex, Sonne, Strand, Mädchen und noch mehr Sex erleben. Das läuft natürlich nicht so einfach ohne Schwierigkeiten ab. Wobei jeder der Vier mit seinem eigenen Problemen zu kämpfen hat. Simon wurde gerade von seiner Freundin verlassen, Will ist der typische Streber, Neil hat einen Hang zu älteren Damen und für Jay müsste das Leben am Besten wie im Film sein.
Doch zusammen schaffen sie es vier nette Mädchen kennen zu lernen und sie versuchen ihr Glück auf der von allen erwarteten Bootsparty. Das Ergebnis dabei ist wenig überraschend :)
Allgemein kann der Film, wie es nicht anders zu erwarten war, nicht durch seine Niveau beeindrucken, stattdessen erhält man eine lustige Aneinanderreihung von Klischees und Witzen. Das Ganze ist dadurch sehr kurzweilig und es macht ungeheuer Spaß den Jungs bei ihren Versuchen zu zusehen das perfekte Mädchen zu finden, denn man fiebert richtig mit bzw. schämt sich fremd. Es ist einfach ein toller Spaß über jugendliche Sauftouren und die Suche nach der Liebe.
Wer also Bock hat auf einen lustigen Film im Stil von Hangover und co. hat, kann ihn sich im Kino anschauen. Da es aber kein herausragender Film ist, kann man gerne auf das DVD-Release warten und sich dann mit ein paar Freunden und Bier/Fritz-Kola einen lustigen Filmabend machen. Auf jeden Fall würde ich euch raten den Film auf Englisch zu sehen, denn viele Anspielungen und Wortwitze werden wohl leider in der Synchronisation verloren gehen.
Drive
Den Film hab ich schon vor relativ langer Zeit gesehen, aber da er jetzt gerade in Deutschland in die Kinos kommt, will ich auch etwas darüber erzählen.
Der Film hat mich nämlich unglaublich begeistert. Aufgrund des Titels hatte ich erst eine Story ähnlich wie bei Fast & Furious erwartet, dem war aber gar nicht so. Im Gegenteil es kamen eigentlich fast gar keine Rennszenen vor. Der Film konnte viel mehr durch seine unglaubliche Authentizität punkten. Es gibt eine unglaublich realistisch wirkende Brutalität, was wohl auch dazu geführt hat, dass er in Deutschland erst ab 18 ist. Der ganze Stil ist sehr an 80-Jahre Filme angelehnt und sorgt für grandiose Bilder. Insbesondere Ryan Gosling kann in der Hauptrolle, als schweigsamer Held überzeugen.
Story mäßig will ich nicht so viel vorweg nehmen, schaut ihn euch lieber selber an. Das kann ich allen nur empfehlen. Authentische Aktion, grandiose Bilder und eine super Story. Also nichts wie ins Kino denn das ist definitiv einer der besten Filme, die 2011 gedreht wurden. Ein Muss für alle Kinofans.
Ich hoffe euch hat meine Filmvorstellung gefallen. Feedback ist gerne gesehen und auch Titel wäre was tolles.
So und nächste Woche kommt dann der nächste Film (hoffentlich).
Mr. Strawberry
PS: Hier noch die Trailer zu den Filmen:
The Inbetweeners Movie:
Drive:
TL;DR von Säbba
Guckt Drive!
['vΛInaxtɛn] und Der Konditor
Blog #44 vom 31-12-2011, geschrieben von Valerian
Höret mich an, Jotesianer!
- Fakt ist: Ihr habt lange nichts mehr von uns gehört.
- Fakt ist: Es war Weihnachten.
- Fakt ist: Vorher haben wir viiiieeeeleee Klausuren geschrieben. Und Hannes hat sowieso non-stop Uni.
Sehr gut. Ich lud im Vorfeld dieses Blogs ein paar "Special guests" ein, damit wir von noch mehr Menschen Geschreibsel einbringen können.
Beginnen wir also unsere Reise in das Land unserer Weihnachtsgedanken:
Valle
Weihnachten. Weihnachten heißt für mich eigentlich Stress (Geschenke), aber dann vor allem Familie. Und ich mag Familie. Ich hab sowieso nicht so viel Familie. Jedenfalls nicht in Deutschland. In China schon.
Trotzdem (oder grade deswegen) komme ich sehr gerne mit meiner kleinen, deutschen Familie zusammen. Dieses Jahr beispielsweise war zum ersten mal mein Patencousin anwesend, weil im Juni geboren. Wer will ein Foto? Na? Na? Kreischende Mädels?
Im Grunde hab ich Weihnachten gern. Ich mag den Weihnachtsmann. (Das Christkind ist doof, denn immer, wenn meine Geschenke von dem kamen, weil wir mit der katholischen Verwandtschaft meines Bruders gefeiert haben, hab ich (zufällig) blöde Geschenke bekommen.) Ich mag auch Weihnachtsmusik und Weihnachtsmärkte und nicht-amerikanischen Weihnachtsschmuck. Zusammenfassend: Ich mag Weihnachten.
Ansonsten: Ich bekam dieses Jahr von meinem Vater 'nen iPod Touch. Dabei war ich mir sicher, ich bräuchte sowas nicht. Naja, man verfällt leider sehr schnell der Sucht. Vor allem nach instagr.am, wie ich finde. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei meiner besten Freundin bedanken. Die meisten unter euch werden es zwar nur belächeln, aber ich freute mich sehr über meinen Ugly.
![]()
{Und dieses Insider-Brillentuch von meiner Mama}
Säbba
Uhm, ähh. Also. Äh.
Das war also schonmal die perfekte Einleitung für meine Weihnachtsgedanken. Normalerweise ist Weihnachten für mich die Zeit in der man Sonntags mit beliebigen Verwandten um 17Uhr am Tisch sitzen muss, Tee trinkt (Ich hasse Tee) und Kuchen ist (Kuchen ist immer trocken) und ich mir die Zeit damit vertreibe mit flüssigem Kerzenwachs zu spielen. Aber irgendwie kommt trotzdem immer irgendwie soetwas wie Weihnachtstimmung auf.
Doch diesmal nicht. Die Schule bis zum 23ten und die wöchtenlich mindestens 2 Klausuren lenkten einen dann von soetwas ab, und wenn man nicht tatsächlich lernte, hatte man immerhin eine ausrede nicht zum Teestündchen zu kommen. Und so fiel mir Freitagabend (den 23ten) dann auf, dass ja morgen schon heilig Abend ist. Und dann ist da ja nocht die Sache mit den Geschenken. Kreatv wie ich bin, lies ich mich von meinem Feedreader, zu sowas hier inspierieren.
(sieht im RL besser aus, trotzdem nichts gegen die Vorbilder)
Für meine Schwestern suchte ich dann noch ein paar Black Stories raus, die wir vom Verlag bekommen hatten, und Voila: der [heilige] Abend war gerettet.
Nach einem langweiligen Krippenspiel, zu dem ich Dank meiner 3 Schwestern musste, und der Bescherung (ein blödes Wort wie ich finde) gab's dann noch so Krabbensuppe (mag ich nicht), Lachs (mag ich nicht) und Carpaccio (liebe ich über Alles).
Und am 1. Weihnachtstag gehts dann immer zu meinen Großeltern und es gibt irgendetwas Tolles, Fleischiges. Hirsch diesmal.
Achja was ich bekommen habe:
Öhm.
- El Camino von den Black Keys
- irgendwelche Zeitschriften
- Wer ist Hanna-DVD
- paar Pullover
- Marzipan
- eine Leinwand, damit ich Papa's Beamer auf angemessen nutzen kann
- ein Minderheiten Quartett von der restlichen Jotes Creations-Sippe <3
- die Zweite Hälfte meines iMacs, den ich dann kriege wenn das neue Modell mal vorgestellt wird.
- ... an mehr erinner' ich mich gerade nicht
Ich habe mich über die Tage übrigens in Reddit verliebt.
Ja, mehr fällt mir zu Weihnachten nicht ein.
Lenny; noch 16
Weihnachten. Okay, schreib ich auch was dazu. Zuerst einen Spoiler: Erfolgreich, angenehm, zu schnell und vorbei. Das trifft es ganz gut, Weihnachten 2011.
Erfolgreich weil ich viele erstklassige Geschenke bekommen habe (und ja, ich bin ein materiell orientierter Mensch), unter anderem ein Smartphone,
die Steve Jobs Biografie, Wirtschaftsbücher, Coding-Bücher, den Barney-Bro-Code und überhaupt. Also, sehr erfolgreich.
Ich war zwar auch ein wenig überrascht, als nach dem letzten Schultag, Freitag den 23.12., plötzlich am Samstag schon Heiligabend war, aber da ich ein, einige wissen es schon,
organisierter Mensch bin, hatte ich alle Geschenke schon fertig und empfand es als angenehm, zwar Weihnachten schon am Anfang zu haben, dafür aber auch noch eine volle
Woche Ferien nach Sylvester. Trotzdem waren so die "wichtigen" Feiertage ziemlich schnell vorüber.
Aber, auch das ist gut, bald ist 2011 vorbei, ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr und ein neues Jahr, 2012, wartet auf Taten. Mist, zu pathetisch. Egal.
Ich freu mich auf 2012 und wünsche euch natürlich auch einen guten Rutsch!
Luisa; 16; Twittererin
An Weihnachten gefällt mir eigentlich alles. Ich finde noch nicht einmal die Weihnachtslieder im Radio nervig.
Oder den sonst so schrecklichen Familienbesuch. Und das liegt nicht nur an den Geschenken.
Weihnachten macht sogar aus den schlimmsten Familienmitgliedern liebenswürdige Menschen.
Ich mag Weihnachten, auch wenn die Zeit davor sehr stressig ist, weil sämtliche Geschenke eingekauft, oder gebastelt, und Plätzchen gebacken werden müssen.
Und spätestens an Heiligabend kommt man zur Ruhe und kann alles genießen.
Maggy; 12; Mädchen von unserem Minecraft-Server
Weihnachten ist toll, ich sitze dann mit der Familie zusammen und esse. (Manche hören auch auf zu essen bevor sie platzten!) Es ist besonders toll, wenn man sich vorher in der Kirche die Füße abgefroren hat und von sämtlichen Freunde und Freundinnen abgeknuddelt wurde und dann endlich wieder zu Hause unter dem Tannenbaum sitzt und nicht an Schule, Arbeit usw. denken muss. Wenn dann am 25. die ganzen Leute kommen hab ich das Gefühl die ganze Zeit lächeln zu müssen bis ich irgendwann einen Krampf bekomme und mein Mundwinkel nach oben gezogen wird. Wenn ich dann da sitze, komisch grinsend und alle dich anstarren ist das ein Teil von Weihnachten, den ich nicht soo gerne mag.
Dennis; 17; unser Minecraft-Admin
Mein Weihnachten war eigentlich 0815. Aber, ich mag Weihnachten. Man sieht mal wieder die ganze Familie und muss die Küsse seiner Oma ertragen :D Aber hej, das Fest der Liebe und so. Da ich mir nichts wünschte bekam ich Geld und einen Spiegelrefelxkamera-Kurs damit ich besser werden kann. Viel besser?! Der Ablauf der Tage, 24: Essen, Essen - Bescherung; 25: Essen, Essen, Essen, Geschenke; 26: Essen, Essen, Essen... Ich platze bald :D Und dann wäre da noch das erste Weihnachten welches mein Patenkind bewusst wahrgenommen hat. Vor lauter Geschenken war sie so aufgewühlt das sie Nachts nicht schlief :D Mein Bericht der total öde ist aber hej das war mein 0815 Weihnachten.
Nikki; 17; Mädchen aus Chicago, das mal zu Säbba geaustauscht hat
Christmas is cool. It's like the one time of the year when people are just friendly, just good to each other. You leave a store and say "merry Christmas" to strangers. You wish good things on people you don't even know, and it's the only season that gives me some inkling of hope for humanity. I don't think about Christmas as being when Jesus was born or anything religious like that, I just think it's a time of purely positive emotion that you just don't see any other time. As a generally negative, cynical person, I can honestly say that Christmas day is the one day all year, that I feel truly childish and optimistic.
Binär; ca. 300
01001001 01100011 01101000 00100000 01110011 01110100 01100101 01101000 01100101 00100000 01010111 01100101 01101001 01101000 01101110 01100001 01100011 01101000 01110100 01100101 01101110 00100000 01101110 01100101 01110101 01110100 01110010 01100001 01101100 00100000 01100111 01100101 01100111 01100101 01101110 11111100 01100010 01100101 01110010 00101110 00100000 01001001 01100011 01101000 00100000 01101011 01100001 01101110 01101110 00100000 01101110 01101001 01100011 01101000 01110100 00100000 01100100 01100101 01101110 01101011 01100101 01101110 00101110 00100000 01000100 01110101 01101101 01110000 01100110 01100010 01100001 01100011 01101011 01100101 00101100 00100000 01100101 01111001 00101110Der ein oder andere unter euch mag jetzt vielleicht denken (und schreiben), dass das ja total sinnlos sei, so lange nach Weihnachten einen Blog genau darüber zu schreiben. Wo doch schon - fast - Neujahr ist!
Der ein oder andere sollte dann bitte nachschauen, wie lange Weihnachten eigentlich geht. Theoretisch. Und wie lange er vor dem vatikanischen Konzil ging.
Der ein oder andere wird aber natürlich von mir - wie immer!? - auch glücklich gestellt, denn hier ist der Blog noch gar nicht vorbei.
Um eure Begeisterung für uns wieder ein bisschen neu zu entfachen, kann ich euch von dem (wahrscheinlich) nächsten Projekt, das wir angehen werden, erzählen. Und von der Geschichte dahinter. Fast wie bei Galileo.
Es begann an einem gar-nicht-so-kalten Novembertag, als der nordeutsche Rundfunk bei uns anrief.
Nordeutscher Rundfunk? Häää?
Ihr wisst schon. NDR. Die wollten nämlich ein Interview mit uns machen. Dafür aber sollten wir nicht nur im (äußerst coolen) Büro sitzen, sondern auch etwas drehen. Nur woher einen Dreh nehmen, wenn doch grade gar kein Projekt läuft!? Das war eine ganze Zeit lang die Frage. Immer die gleiche Frage. Eigentlich eine Aufforderung und zwar immer von Säbba an mich: "Valle, wir müssen uns was fürs NDR überlegen." Immer und immer wieder. Immer und immer wieder. Immer und immer... okayokay.
Naja, wie wir klugen, kreativen Köpfe (Alliteration! Ich Rhetorik-Genie!) nunmal sind, brauchten wir uns nur hinzusetzen und schon war die Idee da.
Ein zweiter Teil vom Breadman. Ich darf euch nicht zu viel verraten, sonst köpft Säbba mich. Aber:
Nun doch genug,
Ich wünsche euch diesen hochgepriesenen "Guten Rutsch" und vor allem 366 tolle Tage im nächsten Jahr,
Bleibt Jotes treu!
Euer Valerian EDIT von Säbba: Kann es sein, dass Valle gar nicht erwähnt hat, dass die Leute vom NDR am Ende doch keinen Sendeplatz für uns gekriegt haben und das Ganze deswegen gecancelled wurde? Wir waren da natürlich ein wenig geknickt, weil so ein Beitrag über uns wäre schon super gewesen. Aber den Konditor machen wir halt tortzdem. So haben wir wenigstens eine Sache aus der Aktion herausgeholt.
Was ich so mache, während ich Serien schaue.
Blog #43 vom 05-12-2011, geschrieben von Säbba

Bekanntlich schaue ich gerne Serien, statt Hausaufgaben oder solch' Mist zu machen. Breaking Bad und Dexter sind dabei meine Favoriten. Aber da solche Serien nun mal nicht unendlich gehen, schaue ich auch einige Andere. Besonders bei diesen Anderen, zweitrangingen, kommt es vor, dass mir das bloße Zuschauen nicht reicht und ich andere Dinge nebenbei mache. Schneiden zum Beispiel. In letzter Zeit, also während Walking Dead S02, Breaking Bad S03, The Big Bang Theory 04-05, einigen Folgen Dexter 06 und (nicht zu vergessen) zahllosen YouTube-Videos, ergab es sich, dass ich ein DIN A2 Blatt bei mir rumliegen sah. Dieses hatte ich damals bei unserer Umräumaktion aus dem Kunstlager ... abgezweigt.
Wie auch immer, ich sah es, und begann mit meinen 2 Copic-Markern, in Farben Rot und Schwarz, darauf herum zu malen.
Der Sinn wird wenigen ersichtlich sein, schliesslich sind es nur Schmierereien, aber vielleicht hilft es einigen nachzuforschen was in einem verqueren Gehirn, wie meinem, so rumschwirrt.
